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Manche Kinder vertauschen Buchstaben, lesen stockend oder schreiben Wörter anders, als sie gesprochen werden.
Andere brauchen deutlich länger beim Lesen oder verlieren schnell die Konzentration.
Für viele Familien fällt dabei irgendwann der Begriff LRS oder Legasthenie.
Doch hinter diesen Begriffen steckt nicht einfach „zu wenig Übung“ oder mangelnde Intelligenz.
Viele dieser Kinder sind kreativ, fantasievoll, neugierig und voller Ideen — sie lernen und verarbeiten Informationen oft einfach auf eine andere Weise.

Lernen darf unterschiedlich sein

Kinder mit LRS erleben im Alltag häufig Frust:
•  sie müssen mehr üben als andere,
•  machen trotz großer Anstrengung Fehler,
•  verlieren schneller den Mut
•  und beginnen irgendwann zu glauben, „nicht gut genug“ zu sein.

Dabei brauchen diese Kinder oft nicht noch mehr Druck, sondern einen Zugang, der besser zu ihnen passt.
Viele denken stärker in Bildern, Bewegung, Gefühlen und Zusammenhängen statt nur in einzelnen Buchstaben oder Regeln.
Sie lernen nicht falsch — sondern anders.

Bewegung kann Lernen unterstützen

Hier setzt „Bewegung im Köpfchen“ an.
Durch Bewegung, Wahrnehmungsübungen, Rhythmus, Reaktionsspiele und spielerische Impulse werden verschiedene Bereiche im Gehirn gleichzeitig angesprochen.
Kinder lernen dabei:
•  mit mehreren Sinnen,
•  über Bewegung und Körperwahrnehmung,
•  spielerisch und ohne ständigen Leistungsdruck.
Wenn Bewegung, Aufmerksamkeit, Sprache und Wahrnehmung miteinander verbunden werden, fällt Lernen vielen Kindern leichter und natürlicher.

Selbstvertrauen ist wichtiger als Perfektion

Viele Kinder mit LRS erleben täglich, was angeblich „nicht klappt“.
Dabei gerät oft in Vergessenheit, was alles bereits da ist:
•  Kreativität,
•  Fantasie,
• Ideenreichtum,
•  Humor,
•  Gefühlstärke
•  und ganz eigene Talente.

Kinder brauchen Erfolgserlebnisse, um wieder an sich selbst zu glauben.
Denn Lernen gelingt leichter, wenn ein Kind sich sicher fühlt, verstanden wird und Freude erleben darf.

Lernen mit Freude statt Angst

„Bewegung im Köpfchen“ versteht Lernen ganzheitlich.
Es geht nicht darum, Kinder zu bewerten oder ständig Fehler zu korrigieren, sondern darum,
•  Wahrnehmung zu stärken,
•  Konzentration spielerisch zu fördern,
•  innere Anspannung abzubauen
•  und Lernen wieder mit positiven Gefühlen zu verbinden.

Denn jedes Kind darf in seinem eigenen Tempo lernen — mit Bewegung, Freude, Vertrauen und dem Gefühl:
„Ich darf so lernen, wie es für mich passend ist.“