Lernen kann man lernen
Dein Arbeitsbuch für Klassenarbeiten, Tests und bessere Lernstrategien
„Lernen kann man lernen“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 8. Das Buch hilft dabei, den eigenen Lernalltag besser zu verstehen, passende Lernmethoden auszuprobieren und sich strukturierter auf Klassenarbeiten und Tests vorzubereiten.
Dabei gibt es kein starres Lernprogramm. Die Jugendlichen probieren Methoden aus, vergleichen sie und finden Schritt für Schritt heraus, welche Lernwege zu ihnen und zur jeweiligen Aufgabe passen.
Worum geht es in „Lernen kann man lernen“?
Viele Schülerinnen und Schüler kennen Situationen wie:
lange gelernt – und in der Arbeit trotzdem plötzlich unsicher,
nicht wissen, womit man anfangen soll,
ständig lesen, ohne wirklich zu prüfen, was schon sitzt,
oder erst kurz vor der Klassenarbeit richtig loslegen.
Genau hier setzt das Arbeitsbuch an.
Es geht nicht darum, einfach mehr zu lernen, sondern bewusster und aktiver zu lernen: Stoff abrufen, erklären, anwenden, aufschreiben, sich selbst testen und herausfinden, welche Methode tatsächlich hilft.
Sieben Teile – vom Lerncheck bis zum Klassenarbeits-Planer
Das Buch führt Schritt für Schritt durch den gesamten Lernprozess:
Teil 1 – Lernen kann man lernen
Den eigenen Lernalltag anschauen, Konzentration, Pausen, Wiederholung, Ablenkung und Lernstart reflektieren.
Teil 2 – Finde deine Lernwege
Unterschiedliche Lerntechniken ausprobieren und die persönliche Methoden-Werkzeugkiste zusammenstellen.
Teil 3 – Jedes Fach lernt sich anders
Passende Methoden für unterschiedliche Fächer und Aufgabenarten auswählen.
Teil 4 – Deine nächste Klassenarbeit
Eine konkrete Klassenarbeit Schritt für Schritt vorbereiten.
Teil 5 – Wenn Lernen schwierig wird
Strategien für Situationen, in denen Motivation, Einstieg oder Lernen selbst schwerfallen.
Teil 6 – Nach der Klassenarbeit
Fehler auswerten und überlegen, was bei der nächsten Vorbereitung verändert werden kann.
Teil 7 – Mein Klassenarbeits-Planer
Alles für eine konkrete Klassenarbeit übersichtlich zusammenführen.
Aktiv lernen statt nur immer wieder lesen
Ein wichtiger Gedanke des Buches lautet:
Bekannt vorkommen ist nicht dasselbe wie Können.
Deshalb lernen die Jugendlichen, sich immer wieder ohne Unterlagen zu prüfen. Ein einfacher Zwei-Minuten-Test zeigt beispielsweise schnell, welche Inhalte schon abrufbar sind und wo noch Lücken bestehen.
So wird aus passivem Lesen aktives Lernen.
Verschiedene Lernmethoden ausprobieren
Im Buch werden unterschiedliche Lernwege nicht nur erklärt, sondern direkt ausprobiert.
Dazu gehören unter anderem:
- in eigenen Worten schreiben,
- Lernstoff laut erklären,
- Karteikarten und Selbstabfrage,
- Lernbilder und Skizzen,
- Mindmaps,
- Quiz und eigene Testfragen,
- Bewegung beim Lernen,
- Eselsbrücken und Merkhilfen,
- verschiedene Themen sinnvoll wechseln.
Die Idee dahinter: Nicht jede Methode passt zu jedem Menschen, jedem Fach oder jeder Aufgabe. Die Schülerinnen und Schüler testen selbst und stellen sich daraus ihre persönliche Methoden-Werkzeugkiste zusammen.
Lernen für unterschiedliche Fächer
Ein eigenes Kapitel zeigt, dass man Mathematik nicht genauso vorbereitet wie Vokabeln, einen Aufsatz oder eine Geschichtsarbeit.
Die Jugendlichen überlegen deshalb zuerst:
Was muss ich in der Arbeit eigentlich tun?
Muss ich Begriffe abrufen? Einen Zusammenhang erklären? Rechnen? Einen Text schreiben? Einen Ablauf darstellen?
Danach wird die passende Lernmethode ausgewählt.
Das Buch greift dabei unter anderem Deutsch, Mathematik, Fremdsprachen, Biologie, Geschichte, Erdkunde, Physik, Chemie sowie weitere Fächer auf.
Aufgaben richtig verstehen
Auch sogenannte Operatoren werden erklärt.
Begriffe wie nennen, beschreiben, erklären, begründen, vergleichen, erläutern oder beurteilen können darüber entscheiden, was eine Aufgabe tatsächlich verlangt.
Das Buch hilft deshalb dabei, nicht nur den Stoff zu lernen, sondern auch genauer hinzuschauen: Was soll ich mit meinem Wissen in dieser Aufgabe eigentlich machen?
Schritt für Schritt zur nächsten Klassenarbeit
In Teil 4 wird es ganz praktisch.
Für eine echte bevorstehende Klassenarbeit oder einen Test wird der gesamte Ablauf geplant:
1. Stoff sammeln
Was gehört überhaupt zur Arbeit?
2. Realistisch planen
Wann ist tatsächlich Zeit zum Lernen?
3. 7-Tage-Plan erstellen
Welche Themen kommen an welchem Tag dran?
4. Selbsttest durchführen
Was kann ich wirklich ohne Hilfe?
5. Aufgaben richtig lesen
Welche Angaben und Arbeitswörter sind wichtig?
Der 7-Tage-Plan hilft dabei, Lernstoff auf mehrere Tage zu verteilen und am letzten Abend nicht noch einen kompletten neuen Stoffberg bewältigen zu müssen.
Ein eigener Klassenarbeits-Planer
Am Ende des Buches gibt es einen Klassenarbeits-Planer.
Dort können Schülerinnen und Schüler für eine konkrete Arbeit festhalten:
- Fach und Datum,
- einzelne Themen,
- was bereits sicher sitzt,
- wo noch Unsicherheit besteht,
- was noch gelernt werden muss,
- welche Lernmethode genutzt wird,
- was heute geübt wird,
- und welche Fragen noch offen sind.
Zusätzlich gibt es eine Prüfungsübersicht, um mehrere Arbeiten im Halbjahr im Blick zu behalten.
Kostenlose Vorlagen zum Download
Damit die Arbeitsseiten nicht nur einmal genutzt werden können, stehen zusätzliche leere Vorlagen im Downloadbereich zur Verfügung.
Dort können Planer, Tabellen und weitere Arbeitsblätter beliebig oft neu ausgedruckt und für zukünftige Klassenarbeiten wiederverwendet werden.
Für wen ist das Buch geeignet?
„Lernen kann man lernen“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 8.
Es eignet sich besonders für Jugendliche, die:
nicht wissen, wie sie anfangen sollen,
für Arbeiten oft zu spät beginnen,
lange lernen, aber unsicher bleiben,
verschiedene Lernmethoden kennenlernen möchten,
selbstständiger planen und lernen wollen,
oder einfach herausfinden möchten, welcher Lernweg zu ihnen passt.
Auch für Eltern hilfreich – ohne das Lernen zu übernehmen
Das Buch richtet sich bewusst direkt an die Schülerinnen und Schüler.
Eltern können unterstützen, indem sie Interesse zeigen, beim Planen helfen, beim Abfragen unterstützen oder für einen ruhigen Lernplatz sorgen. Das Ziel bleibt aber, dass das Kind zunehmend selbst Verantwortung für seinen Lernweg übernimmt.
Aus der pädagogischen Praxis heraus entwickelt
Das Buch basiert auf der Erfahrung, dass Lernen sehr unterschiedlich funktioniert.
Statt eine einzige „perfekte“ Lerntechnik vorzugeben, verfolgt es den Gedanken:
ausprobieren – vergleichen – entscheiden.
Eine Methode darf helfen. Eine andere darf nicht passen. Wichtig ist, dass Schülerinnen und Schüler zunehmend erkennen, wie sie selbst lernen können.
Häufige Fragen zu „Lernen kann man lernen“
Für welche Klassen ist das Buch gedacht?
Für Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 8.
Ist es ein reiner Ratgeber?
Nein. Es ist ein Arbeitsbuch mit Lernchecks, Auswertungen, Planern, Selbsttests und vielen Seiten zum direkten Ausprobieren.
Welche Lernmethoden werden behandelt?
Unter anderem Schreiben in eigenen Worten, lautes Erklären, Karteikarten, Mindmaps, Lernbilder, Selbsttests, Bewegung beim Lernen und Merkhilfen.
Hilft das Buch konkret bei Klassenarbeiten?
Ja. Ein kompletter Teil begleitet eine echte bevorstehende Klassenarbeit Schritt für Schritt – vom Sammeln des Stoffes bis zum Selbsttest.
Gibt es einen Lernplaner?
Ja. Am Ende befindet sich ein Klassenarbeits-Planer, zusätzlich stehen weitere Vorlagen zum Download bereit.
Können die Arbeitsblätter mehrfach genutzt werden?
Ja. Im Downloadbereich stehen leere Vorlagen zum kostenlosen Ausdrucken zur Verfügung.
Ist das Buch auch für Eltern gedacht?
Die Hauptzielgruppe sind die Schülerinnen und Schüler. Für Eltern gibt es aber einen eigenen Hinweis dazu, wie sie sinnvoll unterstützen können, ohne das Lernen zu übernehmen.
Lernen wird leichter, wenn man weiß, wie man lernen kann
„Lernen kann man lernen“ verbindet Lernstrategien, Selbstreflexion und konkrete Klassenarbeitsplanung in einem Arbeitsbuch.
Es geht nicht darum, plötzlich perfekt zu lernen.
Sondern darum, Schritt für Schritt herauszufinden:
Was hilft mir? Was passt zu dieser Aufgabe? Und wie kann ich beim nächsten Mal ein Stück sicherer starten?
