Und jetzt? – Reden wir.

Dein Gesprächsbegleiter für den Schulalltag

Mit Eltern, Kindern, Kollegium, Schulleitung und externen Fachstellen

Band 2 der „Und jetzt?“-Reihe

Im Schulalltag sind es oft nicht die geplanten Gespräche, die herausfordern.

Es sind die kurzen Sätze auf dem Flur. Emotionale Eltern nach einem Vorfall. Ein Kind, das sagt: „Ich kann das sowieso nicht.“ Uneinigkeit im Team. Oder der Moment, in dem gegenüber der Schulleitung eine Grenze benannt werden muss.

„Und jetzt? – Reden wir.“ hilft genau in solchen Situationen mit klaren Handlungsmöglichkeiten und Formulierungen, die als Ausgangspunkt für das eigene Gespräch genutzt werden können.

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coverbild und jetzt reden wir.

Worum geht es in diesem Gesprächsbegleiter?

Das Buch ist bewusst aus dem Schulalltag heraus gedacht.

Es ist kein theoretisches Lehrbuch über Gesprächsführung und auch keine Sammlung von Sätzen, die einfach auswendig gelernt werden sollen.

Stattdessen bietet es Orientierung für Situationen, in denen schnell eine ruhige, klare und fachlich tragfähige Formulierung gebraucht wird. Die Beispiele stammen aus Bereichen wie Elternarbeit, Lernen, Verhalten, Förderung, Inklusion, Teamarbeit, Schulbegleitung, Schulleitung, Kinderschutz und schriftlicher Kommunikation.

80 typische Gesprächssituationen aus dem Schulalltag

Das Buch enthält 80 konkrete Situationen, gegliedert in sechs große Bereiche:

Gespräche mit Eltern

Von ersten Elterngesprächen über schwierige Beobachtungen bis zu Beschwerden, Sonderregelungen und Grenzen der Erreichbarkeit.

Gespräche mit Kindern

Zum Beispiel bei Angst, Frust, Fehlern, Konflikten, Rückzug, Aggression oder Mobbing.

Gespräche im schulischen Team

Kritik, Rollenfragen, unterschiedliche pädagogische Haltungen, Aufgabenverteilung und Überlastung.

Gespräche mit der Schulleitung

Grenzen ansprechen, Unterstützung einfordern, zusätzliche Aufgaben begrenzen oder verbindliche Entscheidungen brauchen.

Gespräche mit externen Fachstellen

Austausch mit Ärzten, Beratungsstellen, Jugendamt, Therapien und Schulbegleitung.

Schriftliche Kommunikation

Nachrichten über Schul-App oder Elternportal, Einladungen, Beschwerden, Terminänderungen, Rückmeldungen und Gesprächszusammenfassungen.

So ist jede Gesprächssituation aufgebaut

Damit man schnell findet, was gerade hilft, folgt jede Situation demselben klaren Aufbau:

UND JETZT?

Was ist passiert? Worum geht es gerade?

DAS KANNST DU TUN

Konkrete Möglichkeiten, um das Gespräch zu ordnen und professionell weiterzuführen.

DAS KANNST DU SAGEN

Formulierungen für Situationen, in denen die richtigen Worte gerade fehlen.

BESSER NICHT

Reaktionen oder Sätze, die naheliegend sein können, das Gespräch aber unnötig erschweren.

AUS DER PRAXIS

An ausgewählten Stellen kommt zusätzlich ein Erfahrungsblick aus dem Schulalltag hinzu.

Haltung vor Technik

Ein guter Satz allein macht noch kein gutes Gespräch.

Deshalb zieht sich ein Grundgedanke durch das gesamte Buch:

Beobachten statt diagnostizieren.
Beschreiben, was tatsächlich gesehen oder beobachtet wurde.

Klarheit ist wertschätzend.
Auch ein Nein, eine Grenze oder ein Gesprächsabbruch kann respektvoll sein.

Die eigene Rolle kennen.
Nicht jedes Problem muss allein gelöst werden.

Dokumentation ernst nehmen.
Wichtige Gespräche und Beobachtungen sollten nachvollziehbar festgehalten werden.

Und vor allem:

Formulierungen sind Hilfen – keine starren Skripte.

Gespräche mit Eltern

Ein großer Teil des Buches widmet sich typischen Elterngesprächen.

Zum Beispiel:

  • Eltern erleben ihr Kind zu Hause ganz anders
  • schwierige Beobachtungen müssen angesprochen werden
  • Eltern werden emotional oder laut
  • eine fachliche Einschätzung wird angezweifelt
  • Eltern fragen nach ADHS, Autismus oder Förderbedarf
  • eine Förderung wird als unzureichend erlebt
  • eine Note wird kritisiert
  • eine Sonderregelung wird verlangt
  • Eltern möchten wissen, was mit einem anderen Kind passiert ist
  • ein Gespräch muss beendet werden

Dabei geht es nicht darum, Eltern „zu überzeugen“, sondern darum, sachlich, respektvoll und klar zu bleiben.

Gespräche mit Kindern

Auch Gespräche mit Kindern werden sehr konkret aufgegriffen.

Zum Beispiel wenn ein Kind:

  • sagt „Ich kann das sowieso nicht.“
  • eine Aufgabe verweigert
  • Angst vor einer Klassenarbeit hat
  • wegen einer schlechten Rückmeldung weint
  • beim Lernen wütend wird
  • sich unfair behandelt fühlt
  • ausgegrenzt oder gemobbt wird
  • aggressiv reagiert
  • sich für Unterstützung schämt
  • etwas Beunruhigendes erzählt
  • dauerhaft zurückzieht.

Gerade hier zeigt das Buch, wie wichtig es ist, zuzuhören, klar zu bleiben und Kindern trotzdem eigene Schritte zuzutrauen.

Gespräche im Team

Schule funktioniert nur gemeinsam.

Wo unterschiedliche Professionen und Rollen zusammentreffen, entstehen aber auch Spannungen.

Das Buch behandelt deshalb unter anderem:

  • Kritik an Kolleginnen oder Kollegen,
  • Kritik annehmen,
  • unterschiedliche Rollenbilder,
  • verschiedene pädagogische Haltungen,
  • Konflikte im Kollegium,
  • ungleiche Aufgabenverteilung,
  • fehlende Informationen,
  • Rollen von Schulbegleitung,
  • Überlastung,
  • angespannte Teamsitzungen,
  • unterschiedliche Einschätzungen zu einem Kind.

Ein wichtiger Grundgedanke lautet:

Nicht jede pädagogische Persönlichkeit muss gleich sein – aber gemeinsame Absprachen sollten verlässlich sein.

Gespräche mit der Schulleitung

Auch nach oben klar zu kommunizieren, fällt nicht immer leicht.

Das Buch greift Situationen auf wie:

  • eigene Grenzen ansprechen,
  • Unterstützung einfordern,
  • Kritik annehmen,
  • zusätzliche Aufgaben ablehnen oder begrenzen,
  • einen eigenen Fehler offen benennen,
  • Konflikte mit Führungsverhalten,
  • verbindliche Entscheidungen einfordern,
  • Fortbildung oder fachliche Entwicklung ansprechen.

Damit richtet sich das Buch nicht nur an Berufsanfänger, sondern auch an erfahrene Fachkräfte, die in schwierigen Gesprächen manchmal nach einer klaren Formulierung suchen.

Kommunikation mit externen Fachstellen

Schulischer Alltag endet nicht an der Klassenzimmertür.

Kinder werden oft von mehreren Personen und Fachstellen begleitet.

Im Buch geht es deshalb auch um Gespräche mit:

  • Kinderärzten und Fachärzten
  • Schulpsychologie und Beratungsstellen
  • Jugendamt oder Kinderschutzfachstellen
  • Schulbegleitung
  • Ergo-, Logo- oder Physiotherapie

Dabei spielen unterschiedliche Einschätzungen, Zuständigkeiten und Grenzen bei der Weitergabe von Informationen eine wichtige Rolle.

Auch schriftlich die richtigen Worte finden

Nicht jedes schwierige Gespräch findet mündlich statt.

Deshalb gibt es einen eigenen Bereich zur schriftlichen Kommunikation.

Zum Beispiel:

  • kurze Nachricht über Schul-App oder Elternportal
  • Einladung zu einem Elterngespräch
  • Rückmeldung nach einem Vorfall
  • Antwort auf eine Beschwerde
  • Erinnerung an fehlende Unterlagen
  • Terminverschiebung
  • Grenzen der Erreichbarkeit
  • schriftliche Entschuldigung
  • positive Rückmeldung
  • Zusammenfassung nach einem schwierigen Gespräch.

Gerade die schriftliche Gesprächszusammenfassung kann Verbindlichkeit schaffen, wenn mehrere Personen beteiligt sind oder später unterschiedliche Erinnerungen an Absprachen entstehen.

Der Gesprächs-Schnellfinder

Am Ende des Buches wartet ein besonders praktischer Zusatz:

80 Situationen – 80 erste Sätze für den Moment, in dem du nicht lange überlegen willst.

Damit lässt sich eine Gesprächssituation schnell nachschlagen und direkt eine passende Formulierung als Einstieg finden.

 

Für wen ist „Und jetzt? – Reden wir.“ geeignet?

Das Buch eignet sich besonders für:

Lehrkräfte
die im Schulalltag regelmäßig schwierige Gespräche führen,

pädagogische Fachkräfte
die mit Kindern, Eltern, Kollegium und externen Stellen kommunizieren,

Schulbegleitungen
die ihre Rolle im Gespräch klar vertreten möchten,

Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger
die sich mehr Sicherheit bei Formulierungen wünschen,

erfahrene Fachkräfte
die für schwierige Situationen manchmal einen schnellen sprachlichen Impuls brauchen.

Kein Skript – sondern ein Gesprächsbegleiter

Das Buch will nicht vermitteln:

„Diesen Satz musst du genau so sagen.“

Die Formulierungen sind bewusst als Ausgangspunkt gedacht. Sie sollen an die eigene Rolle, die konkrete Situation und die jeweilige Schule angepasst werden.

Denn gute Kommunikation bedeutet nicht immer, besonders weich zu sprechen.

Manchmal ist sie freundlich.
Manchmal klar.
Manchmal setzt sie eine Grenze.
Und manchmal bedeutet Professionalität:

„Hier brauche ich Unterstützung.“

Aus über 25 Jahren pädagogischer Praxis

Die Autorin ist staatlich anerkannte Erzieherin mit sonderpädagogischer Zusatzqualifikation und arbeitet seit dem Jahr 2000 als pädagogische Fachkraft im Schuldienst.

Ihre Erfahrungen reichen vom Förderschulbereich bis zum inklusiven Schulalltag. Daraus entstand auch dieses Buch als alltagstauglicher Begleiter für Menschen, die im Schuldienst täglich kommunizieren, begleiten, vermitteln und Grenzen setzen müssen.

Band 2 der „Und jetzt?“-Reihe

„Und jetzt? – Reden wir.“ ist Band 2 der Reihe.

Während Band 1 – „Der pädagogische Soforthelfer“ konkrete Handlungsmöglichkeiten für schwierige Alltagssituationen in den Mittelpunkt stellt, konzentriert sich Band 2 auf die Frage:

Wie führe ich das Gespräch dazu?

Häufige Fragen zu „Und jetzt? – Reden wir.“

Für welchen Bereich ist das Buch gedacht?

Es ist speziell für den schulischen Alltag entwickelt und behandelt Gespräche mit Eltern, Kindern, Kollegium, Schulleitung und externen Fachstellen.

Wie viele Gesprächssituationen enthält das Buch?

Das Buch enthält 80 typische Gesprächssituationen.

Gibt es konkrete Formulierungen?

Ja. Jede Situation enthält einen Bereich „Das kannst du sagen“ mit möglichen Formulierungen.

Muss man die Sätze genau übernehmen?

Nein. Die Formulierungen sind ausdrücklich als Hilfen und Ausgangspunkte gedacht, nicht als starre Skripte.

Werden auch Elterngespräche behandelt?

Ja. Der erste große Teil widmet sich 20 unterschiedlichen Gesprächssituationen mit Eltern.

Geht es auch um Team- und Leitungsgespräche?

Ja. Eigene Kapitel beschäftigen sich mit dem schulischen Team und der Schulleitung.

Gibt es auch Hilfe für schriftliche Nachrichten?

Ja. Zehn Situationen behandeln speziell schriftliche Kommunikation im Schulalltag.

Was ist der Gesprächs-Schnellfinder?

Eine Übersicht am Ende des Buches mit 80 Situationen und jeweils einem ersten Satz, der den Einstieg in das Gespräch erleichtern kann.

Wenn die richtigen Worte gerade fehlen

„Und jetzt? – Reden wir.“ ist ein Gesprächsbegleiter für die Momente, in denen man ungefähr weiß, was man sagen möchte – aber noch nicht, wie.

Mit 80 typischen Gesprächssituationen, klaren Handlungsmöglichkeiten, konkreten Formulierungen und einem Schnellfinder für den direkten Einstieg.

Zum Nachschlagen. Zum Formulieren. Zum Klarbleiben.